GMAC-Thread

alles zu Conteste, Regional-Wettbewerbe .....
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dl4mfm
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Re: GMAC-Thread

Beitrag von dl4mfm » Di 18. Dez 2018, 01:17

:lol: :lol: :lol: :lol:

Alle Beobachter haben sich schon durch den Kopf gehen lassen, wieviele Punkte Du jetzt liefern musst, Michael.

73 ....
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dg7acf
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Re: GMAC-Thread

Beitrag von dg7acf » Di 18. Dez 2018, 08:54

DB7MM hat geschrieben:
Mo 17. Dez 2018, 23:40
So ganz sicher bist Du Dir mit dem Dienstagsergebnis anscheinend nicht. Sonst hättest Du mit dem Hochladen ja nicht bis nach dem Sonntags-Termin gewartet.
Dass ich bis Sonntag 1200 utc warten würde, stand schon vor der Dienstagsaktivierung fest. Selbstverständlich war der Grund, Dir kein unbewegliches Ziel anzubieten, auf das Du hinarbeiten konntest. Am letzten Spieltag der Bundesligasaison finden auch alle Spiele gleichzeitig statt.
Ich glaube, ich lasse mir mit meinem Log auch noch ein wenig Zeit :lol:
Ätschibätschi oder was?
Damit es spannend bleibt, sei so viel verraten: Ich war am Sonntag 3 h von DM/BM-345 QRV.
Yap, und damit es für die anderen spannend bleibt, verrate ich auch keine weiteren Einzelheiten Deiner Aktivierung. :roll:

Stattdessen eine kleine Geschichte aus meiner Stammkneipe. Bei unseren wöchentlichen Treffs hat sich meine Freundin Doro regelmäßig über den aktuellen Stand unterrichten lassen. Nicht dass sie irgendwie am Funken interessiert wäre. Es war die ein halbes Jahr andauernde Spannung inkl. Aufholjagden und Kopf-an-Kopf-Rennen und unser funksportlicher Ehrgeiz, die auch sie fasziniert haben. Was Doro anfangs nicht so richtig wechseln konnte, dass Michael und ich uns auch gegenseitig Punkte geben, uns freuen, wenn wir QSO miteinander haben und sogar auch schon mal (vor GMAC) eine Joint Activation hatten.

Ahoi
Pom

Edit: Kneipengeschichte zum Überbrücken der Wartezeit
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DB7MM
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Re: GMAC-Thread

Beitrag von DB7MM » So 30. Dez 2018, 16:31

So, damit Pom noch einmal ruhig schlafen kann, habe ich gerade mein letztes GMAC-Ergebnis hochgeladen. Für alle, die nicht so genau nachgerechnet haben: Mit 11130 Punkten für meine Dezember-Teilnahme hat sich nichts mehr geändert. Ich hätte mindestens 14132 (Januar-Ergebnis) + 3216 (Vorsprung DG7ACF) = 17348 Punkte schaffen müssen.
Die Aktivität am 16.12.18 war eher mau, dafür das Wetter bei -5°C und starkem Wind sehr ungemütlich. Als um 11:00 der OK-Contest vorbei war, hatte ich die Nase voll. Ein paar S5 und 9A Stationen, die noch zu erwarten waren, hätten wohl nicht mehr für 6218 Punkte gereicht. Zu dem Zeitpunkt war es mir sowieso so kalt, daß mir alle Punkte der Welt egal waren und ich nach drei Stunden Betrieb nur noch an Abbau gedacht habe.

Und damit das neue Jahr für Pom nicht gleich wieder so aufregend beginnt: Ich werde den ersten Termin am 1.1.19 auslassen.

73 de Michael, DB7MM

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dg7acf
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Re: GMAC-Thread

Beitrag von dg7acf » Di 1. Jan 2019, 16:18

Du hast Dein Log ja sogar noch einen Tag eher als nötig hochgeladen! :shock:
Und damit das neue Jahr für Pom nicht gleich wieder so aufregend beginnt: Ich werde den ersten Termin am 1.1.19 auslassen.
Dann werden wir bis mindestens 20. Januar gleichauf liegen. :lol:

Ahoi
Pom
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Re: GMAC-Thread

Beitrag von dl4mfm » Di 1. Jan 2019, 21:37

... war eh nicht viel los, heftiger wind, saukalt und nach QSO #21 begann dann horizontaler Schneeregen. Da wurde es aber ganz schnell Zeit zu gehen ...

73 de Mario
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Re: GMAC-Thread

Beitrag von dl4mfm » Mo 7. Jan 2019, 22:12

nochmal FT8:

Ich habe mich ausführlich mit der 2.0 Version beschäftigt. Ein 6-stelliger QTH Locator kann auch weiterhin nur im "freien Text" übertragen werden.
Der Contest-Mode richtet sich nach IARU-Region I Regeln: Rapport/SerielleNummer/Locator.
Die serielle Nummer brauchen wir nicht ...
In den DARC Contest Regeln steht (noch) Modes: FM, CW, SSB. Für die IARU Conteste ist das auch unbrauchbar.
8. Type of emission

Contacts may be made in A1A(CW), J3E(SSB) or F3E(FM) / (G3E(PM)).

MGM (Machine Generated Mode) modes are allowed during the 50/70 MHz contest. Every MGM contact shall be properly marked in the LOG with EDI mode code 7.
Also, alles gut.
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Re: GMAC-Thread

Beitrag von dl1dve » Di 8. Jan 2019, 15:37

Moin...

Ist denn Contest auf 6m jetzt in DL erlaubt??

73 de Tom
DL1DVE

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Re: GMAC-Thread

Beitrag von dl4mfm » Mi 9. Jan 2019, 00:16

Das sind die IARU Region I Contest Rules, Tom. Ich glaube, in den meisten Ländern ist Kontest auf 50MHz und wesentlich mehr Power als in DL erlaubt. Genau weiß ich es aber auch nicht ...
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Re: GMAC-Thread

Beitrag von dl4mfm » Mi 9. Jan 2019, 12:13

GMAC 2018 Endergebnisse

Das Endergebnis steht fest, die Urkunden sind seit heute Vormittag auch abrufbar (im GMAC Menü auf 2018 gehen und dann auf sein Call klicken).

Die Karte zeigt alle 4084 144MHz-Verbindungen der GMAC-Funker während des GMA-Aktivitäts-Wettbewerbs (GMAC) 2018. Das ODX hat DP9X mit 2M0EWY/p über 959km eingefahren. Nach einem spannenden Finale stehen dieses Jahr Pom, DG7ACF, knapp vor Michael, DB7MM und auf Platz 3 Erhard, DF9ME, auf dem Sieger-Treppchen. Herzlichen Glückwunsch!
mapforum.jpg
mapforum.jpg (268.47 KiB) 560 mal betrachtet

Michael und mir war aufgefallen, dass die vorher hier angezeigte Karte nicht stimmen könne. Ich habe das Programm noch einmal überprüft und herausgefunden, warum das so ist. Auf den Urkunden ist die Hintergrundkarte ebenfalls erneuert worden. Einfach noch einmal herunterladen, dann stimmt es ...
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Re: GMAC-Thread

Beitrag von dg7acf » Mo 21. Jan 2019, 23:15

20.1.2019 Cospoth * 399 m * DA/TH-916 * JO50SV

-7° C, die Sonne löst den Hochnebel auf
75 W @ 2x5 Ele DK7ZB

S2S:
DB7MM/p DM/BM-324
DL1ASA/p DA/BW-837
DF9ME/p DA/BM-236
DL8MEK/p DL/CG-107
ODX: 9A7D 790 km

Dass am 1. Januar nicht wirklich viel Betrieb im NAC stattfinden würde, haben sich die anderen (außer Mario) wohl auch gedacht. Damit war der Januarsonntag quasi das Ende der fünfwöchigen GMAC-Winterpause. Noch 'ne Woche mehr und ich hätte vermutlich Entzugserscheinungen gekriegt.

Wegen der Nachttemperaturen, der eine Stunde kürzeren Anfahrt und der Erwartung, dass der Januar sowieso als Streichergebnis hinten rausfällt, habe ich auf eine Aktivierung im Thüringer Wald verzichtet und stattdessen meinen neuen Liebling Cospoth am Stadtrand von Jena auf seine GMAC-Tauglichkeit getestet. Er ist zwar nicht der höchste in der Umgebung, bietet aber mit seiner baumfreien Kuppe und gleichmäßig in alle Richtungen flach abfallenden Hängen eine gute UKW-Lage.

In der Morgendämmerung vor der Jenaer Haustür tritt mich gleich mal der Elch. Nicht wegen des Scheibenkratzens, was ich als Stadthannoveraner gar nicht gewohnt bin, sondern wegen der -8° C, die mir der Vierkreiser kurz danach anzeigt. Einen Moment lang denke ich dran, einfach wieder ins Bett zu gehen, das ja sogar noch warmgehalten wird. Aber drohende GMAC-Entzugserscheinungen und Neugierde sind stärker. Schließlich wollte ich auch die aktuellen Verbesserungen der Station auf Wettbewerbstauglichkeit prüfen.
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5-Elli hat im Herbst eine Schwester bekommen. Die Zweiergruppe hatte ich seitdem bereits mehrmals getestet und danach zum Novembersonntag mit Erfolg eingesetzt. Am Dezemberdienstag hatte ich dann aber mit HF im Mikrofon zu kämpfen, also hat das Mic zwischenzeitlich ein paar Entstörkondensatoren spendiert bekommen. Dazu hatte ich noch die Splitterleitung gekürzt, weil ich sie beim Bau nur nach Aktenlage berechnet hatte. Über Weihnachten habe ich die Leitung aber mal in Ruhe durchgemessen und festgestellt, dass sie wohl um ein paar Zentimeter zu lang ist. Macht drei Gründe zum Testen: Berg, Mikrofon, Splitter. Dann ist mir aber noch eingefallen, dass ich die Gruppe noch nie freitragend (ohne Picknicktisch, Bank, Mülleimer, Zaunpfosten...) alleine aufgebaut habe. Noch ein Grund! Und zuguterletzt habe ich statt den billigen Rundstahlheringen diesmal drei der Peggypegs Schraubheringe eingepackt, die normalerweise das Funkzelt der großen DP9X-Lösung während 24-Stunden-Contesten halten. Würde ich sie in den gefrorenen Boden schrauben können? Auf dem Cospoth gibt es keine Möglichkeit, die Antenne anzukletten, also waren die Schraubheringe die einzige Möglichkeit, QRV zu werden. Überraschenderweise ließen sie sich wie in Butter in den gefrorenen Kalksteinboden schrauben und die Gruppe war kurz danach problemlos aufgebaut. Notieren: Drei Peggys zum Verbleib im Bergfunkrucksack besorgen!
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Um zwanzig nach neun (bzw. kurz nach viertel zehn thüringischer Lokalzeit) bin ich QRV und freue mich, dass mir wenige Sekunden nach dem Einschalten schon S56P ins Log geht. Aber er hört mich nicht und so ist die Vorfreude schnell vorbei und der Wunsch bleibt Vater dieses QSOs. Also logge ich erstmal ein paar Tschechen und lasse mir ab und an meine Audioqualität attestieren. Alles gut, sagen sie, trotz meines Schacks eine Armlänge vom Mast entfernt und 1,3 kW EIRP. Wer also HF-Probleme mit dem CQ-Papagei von Box73 hat: 100 nF Mic-Schirm gegen Masse (tnx DL1CR) und 30 pF Mic gegen Masse. Beim weiteren Drehen übers Band höre ich 9A7D auf 144.221 MHz CQ rufen. Seine Antennen stehen aber offenbar Richtung Slowakei und er hört meine Anrufe nicht.

Testfall #6: Der Powerpole-Verteiler. Ursprüngliche Idee dieser spontanen Halbstundenbastelei war, den 23 cm-Xverter und das 857 aus einer Stromquelle zu speisen. Andererseits lassen sich damit die beiden 6,6 Ah-LiFePo-Akkus parallel schalten. Bei den herrschenden Minusgraden eine gute Sache, genügend Strom für volle Leistung auch ohne Akkuwärmer zu haben. Bei der Ankunft auf dem Gipfel waren es neun Grad Kälte, die Tageshöchstwerte lagen bei -5° C. Da sich keine Gegenstation über die Signalqualität beschwert hat, scheint die Rechnung aufzugehen.
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Mittlerweile habe ich dann doch S56P gearbeitet und die ersten drei S2S kommen innerhalb einer halben Stunde ins Log. DB7MM/p hatte ich schon vermisst, weil ich bis dahin von ihm noch gar nichts gehört hatte. DL1ASA/p ruft anfangs mit brüllend lautem Signal zurück, pegelt sich dann aber auf eine für 250 km erträgliche Signalstärke ein. ;) DF9ME/p erwische ich bei DK1FG und dessen Kumpels und werde von Erhard zum QSY auf 270 aufgefordert. Ah, meine CQ-Frequenz von vor ein paar Minuten, wo ich heute lange gerufen und etliche Stationen aus allen Richtungen (außer Nord) gearbeitet habe. Im QSO rede ich Erhard mit Gerhard an. Tut mir leid, das war heute wohl ein Overflow von Gerds, Gerhards und Erhards. Und irgendwie nehme ich von ihm die Seriennummer 101 auf. Ich bin erstmal schwer beeindruckt. Danach überlässt er mir freundlicherweise die Frequenz und ich rufe CQ und arbeite munter einige Stationen. Dann ruft 9A7D (sic!) an. Es dauert gefühlt Minuten und zig Durchgänge, bis er meine Informationen vollständig hat. Weil er mich angerufen hat, denke ich mir schon: "Was ist denn das für einer?" Nachdem unser QSO vollständig ist, ruft eine OK-Station rein. Ich arbeite den OK, aber er bedeutet mir, dass er gerade 9A7D arbeitet. Na gut, streiche ich den Eintrag halt und lasse die beiden ihr QSO fertigmachen. QSO vorbei und... statt sich für meine Geduld zu bedanken, ruft 9A7D CQ. Denkt der, wir sind hier im Sprint-Contest?! Statt mich zu ärgern drehe ich übers Band und suche mir Stationen zum Anrufen.

Acht DXCC stehen bereits im Log, da kommt kurz vor Schluss auch mal ein QSO im eigenen Feld JO50. Somit ist DB6NT mit 59 km 559 Punkte wert. 8-) Mit dem guten Gefühl, dass das heute bestimmt 13000 Punkte waren (überschlägig gerechnet ohne vor Ort die Locator zu zählen) und alle Tests erfolgreich waren, geht's ab in die warme Stube!

Zu Hause sehe ich dann, dass die 13000 eher 19000 Punkte sind. Nicht schlecht für den sonst eher punkteraren Januar. Wie ich statt '009' '101' im QSO mit DF9ME/p hören konnte, verstehe ich noch immer nicht. :roll:
Zuletzt geändert von dg7acf am Do 24. Jan 2019, 19:38, insgesamt 1-mal geändert.
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